Sonntag, 22. November 2009 @ 20:05
Dass es sich dabei um Prostitution und es sich sehr wahrscheinlich um Frauen aus den neuen Ostländern handelt, ist dabei unerheblich. Hauptsache, die Kasse stimmt. Durch die wirtschaftliche Belebung wird Geld in Form von Kommunal-und Vergnügungssteuer in die Gemeindekasse fließen. Die Befürworter des Projekts "Bordell schafft Arbeitsplätze" könnten in Form von Gutscheinen für sich selbst und ihren Freunden für weiteren Aufschwung sorgen. Nebenbei könnte man die große Frage stellen, wo denn die Würde dieser Mädchen und Frauen bleibt, die sicher nicht freiwillig ihren Körper verkaufen.
Der ganze Zweig der Prostitution ist schon längst aus dem Ruder gelaufen und lässt sich schwerlich kontrollieren, die Bedingungen werden härter und brutaler. Im Grunde gibt es keinen Unterschied, ob man legal oder illegal die Beine für Geld breit macht, drastisch ausgedrückt. Es ist und bleibt für alle Mädchen und Frauen menschenverachtend.
Mag. Sylvia Dürr, Innsbruck