Sonntag, 28. April 2013 @ 21:39
von Josef StinglKnapp nicht mehr in den Landtag geschafft haben es auch die zwei Abgeordneten der Gurgiser-Anti-Transit-Truppe. Deutlicher gescheitert ist an der Fünf-Prozent-Hürde der „ursteirisch-kanadische Strohsack“. Frankys letztendlich aktuelle Marionettentruppe erreichte nur 3,4 Prozent ist somit wie die Liste „Für Tirol“, die Piraten und die KPÖ nicht im Landtag vertreten.
Halbe/Halbe, so die Stimmung bei Tirols KommunistInnen: Mit einem beherzten Wahlkampf ist es gelungen die sonst übliche Medienignoranz zu durchbrechen. Die Botschaft einer grundsätzlichen anderen Verteilungspolitik wurde positiv aufgenommen, genauso wie die sympathischen Auftritte des Spitzenkandidaten Roland Steixners. Für mehr Stimmen hat es trotzdem nicht gereicht – es sind nur mehr die Hälfte. (Die Wahlbeteiligung ist allerdings von 66 auf 56 Prozent gesunken).
Das alles deutet darauf hin die schwarz/rote Koalition setzt sich fort – allerdings mit einem noch schwächeren Juniorpartner. Für viele TirolerInnen wird sich bald herausstellen, dass ihr Anliegen, „italienische Verhältnisse“ zu verhindern, in die Hose gegangen ist. Weiterhin werden sich die schwarzen (und nicht nur deren) Seilschaften „mafiös bereichern“. Weiterhin ist das (noch verbliebene) Gemeingut, wie Wasser, Energie, Bildung und Gesundheit vom „Opferstock Geldwirtschaft und Kapitalherrschaft“ gefährdet! Und die Zeche für das „bessere Übel wählen“, die bezahlt wie eh und je die Bevölkerung mit dem höchsten Miet- und dem niedrigsten Lohnniveau.
Und die KommunistInnen? Sie halten's mit Paulchen Panther: „Wir kommen wieder keine Frage..."
Zum vorläufigen Endergebnis: tirol.orf.at[*1]
Ergebnisse im Detail: wahlen.tirol.gv.at[*2]
* Stronachs Transparenz bestand darin, dass sich vier Listen um den Status der Landesliste bewarben und das ursprünglich offizielle Team Stronach aufrief, sie nicht zu wählen.