Donnerstag, 3. Januar 2013 @ 08:00

Als ein ganz gefinkelter Schlauberger entpuppt sich dabei unser „Ex-Landespapa“ Wendelin Weingartner! Er benutzte den Tag vorm 24. Dezember in der Südtiroler „ZETT - Die Zeitung am Sonntag“[*1] , um seine kargen ideologischen Phantasien in Form stilgerechter „Weihnachtsgedanken“ in bischöflicher Manier möglichst effektvoll auszuschütten. Mangels christlicher oder sonstiger Alternativen musste sich der Arme dabei halt wieder einmal mit naivem Antikommunismus plakativ aus seinem gut beheizten Fenster lehnen!
So schreibt er: „Von Lenin,, dem Vater der russischen Revolution wird berichtet, dass er einmal verärgert eine Vorstellung verlassen hat, bei der im Theater die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens gegeben wurde. Das sei nur bürgerliche Sentimentalität, mit der die Bürger betäubt werden. Wer den Menschen wirklich helfen wolle müsse die gesellschaftlichen Verhältnisse umstürzen.“ Und wie nicht anders zu erwarten meinte unser lieber Wendelin dazu pathetisch, dass „Lenins Revolution gescheitert und Dickens Weihnachtsgeschichte humaner und erfolgreicher sei“...
Abgesehen von ihrer traumtänzerischen Vermischung von Märchen und Realität, die jedem (einigermaßen) denkenden Menschen Hören und Sehen vergehen lässt, hätten wir doch noch einige Fragen an sie Herr Weingartner:
Ein anderer und gerechterer Weg bleibt auch weiterhin außerhalb der Reichweite ihres realitätsfernen Bewusstseins und fernab ihrer recht bequemen Selbstgerechtigkeit!
Josef Stingl ist Bundesvorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB)