KPÖ/KJÖ: Projekt solidarischen Miteinanders gescheitert
- Samstag, 25. Mai 2013 @ 07:01
Willkommen bei KPÖ Tirol (Alte Website - Archiv seit Juli 2022) Freitag, 1. Juli 2022 @ 19:16
Immer mehr Menschen spüren: so kann es nicht weitergehen. Das herrschende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ist nicht in der Lage, humane Bedürfnisse zu befriedigen, sondern bringt mehr und mehr Ungerechigkeit, Kriege und Unterdrückung hervor. Während die SozialdemokratatInnen im Rapoldipark bei „Billigbier und -schnitzel“ den 1. Mai feierten, zogen gemeinsam und solidarisch so viele Menschen wie schon lange nicht (lt. Polizeischätzung1.800 bis 2.000 DemonstrantInnen!!!) „gegen Imperialismus, Sparpolitik, Rassismus und Krieg“ und „für Solidarität und Widerstand“ durch Innsbrucks Innenstadt. Die 1. Mai-Demonstration stand unter dem Motto „Gemeinsam solidarisch auf die Straße!“ und wurde von einem Bündnis, an dem sich an die zwanzig Organisation beteiligten, organisiert. Unter anderen auch vom Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) und von der KPÖ.
Diesmal ist der Grasser-Skandal bezüglich des BUWOG-Verkaufs der Aufmacher dieser Nummer. Weiters wird über die Gsibergerkandidatur bei der Landtagswahl in Vorarlberg, den StudentInnenprotest und über die erste gemeinsame Landeskonferenz der KPÖ-Tirol und Vorarlberg berichtet. Die Vorstellung des Innsbrucker ArbeiterInnen-Chors rundet die neue Nummer der TiVoLi ab. Überfüllte Hörsäle, steigender Leistungsdruck, Konkurrenzkampf, zu wenige Lehrkräfte, immer weniger Freiheit im Studium – Österreichs Universitäten werden offensichtlich ganz im Interesse der Wirtschaft geführt, die StudentInnen bleiben auf der Strecke.
Die Titelgeschichte "Ein Schritt vor, zwei zurück“ setzt sich mit der aktuellen Bildungsdiskussion und den SchülerInnenstreiks auseinander. Weiters gibt es einen Gastbericht von Rudolf Weiss zu Korruption und Betrug in der EU. Berichte über die Arbeiterkammer-Wahl in Vorarlberg und Tirol und die EU-Wahl runden die neue Nummer der TiVoLi ab.
Die Titelgeschichte "Säbelrasseln - der falsche Weg?" setzt sich mit dem
Schiksal der Post und PostlerInnen rund um das Runierungsprogramm
EU-Briefpostliberalisierung auseinander. Weiters gibt es einen Gastbericht von
Rudolf Weiß zum EU-Lissabon-Vertrag und Berichte zur GLB-Kandatur bei den
AK-Wahlen in Vorarlberg und Tirol.