Pädagogische Hochschule meets Bundesheer
- Mittwoch, 3. April 2019 @ 17:40
"In der Schule wie beim Bundesheer braucht man Disziplin. Und um diese einzufordern, braucht man Autoritätspersonen, die authentisch und ihrer Sache sicher sind", meint eine Kursteilnehmerin. Die Studis und die Frau Prof, die den Scheiß initiiert haben, sind sich sicher, dass die Drill-Tipps vom Bundesheer hilfreich sind. ReformpädagogInnen würden sich im Grab umdrehen, wenn sie erführen, dass zukünftige LehrerInnen Hand in Hand mit dem Heer, das ja bekannterweise andre Ziele verfolgt, zusammenarbeiten. Befehl und Gehorsam.
HAAAB ACHT!
Ein Armutszeugnis für die heutige Schulpädagogik. Die Ziele beinhalten die Verteidigung der Demokratie. Interessant. Vor wem? Mit oder ohne Waffen? "Disziplin ist wahrscheinlich die zentrale Eigenschaft erfolgreicher Menschen", meint Erziehungswissenschafterin Heis. Riecht alles stark nach Sarrazin & Co und zieht gruselig den Rücken runter. Wies ausschaut, haben die zukünftigen LehrerInnen richtig Schiss, den Kids nicht Herr/Frau zu werden. Mehr noch, es soll Ruhe und Ordnung herrschen. Noch mehr stillsitzen, noch mehr duckmäusern, um erst den LehrerInnen, später den Arbeitgeberkapitalisten, den Mächtigen in der Gesellschaft dienen zu können ohne aufzumucken. Warum nicht endlich mal laut hinausschreien, was mensch so oft in der Schulzeit (gedacht hat) denkt: LECKTS MICH ALLE, IHR SCHURIGLER UND MAßREGLER. (We don't need no education....)
Bleibt zu hoffen, dass SchülerInnen unter den zukünftigen HeereslehrerInnen unbeschadet und ohne größere Rückgratverkrümmung ihr Schulziel erreichen.
Sylvia Dürr

KPÖ-Spitzenkandidat Roland Steixner beantwortet die Fragen der Beratungsstelle für Menschen mit Lernschwierigkeiten (WIBS):
KPÖ-Spitzenkandidat Roland Steixner antwortet auf die Fragen des Vereins "Integration Tirol":
"Sind die Daten der Innsbrucker Wahlberechtigten samt, Adressen, Geburtsdaten etc. bei der Raika gelandet?" fragte der KPÖ-Vertrauensmann Josef Stingl bei der Sitzung der Gemeindewahlbehörde Innsbruck, im Zuge der Wahlbeschwerde über die unrechtmäßig hohen Kosten für die Ausfolgung des elektronisch erfassten WählerInnenverzeichnisses. Seine Infomation, dass das Wählerverzeichnis auf Datenträger kopiert und zum Ausdruck an die Raika-Landeszentrale (RLZ) gegeben wurde, wurde jedenfalls nicht bestritten, einzig die Nichtzustimmigkeit der Gemeindewahlbeehörde festgestellt.