Fragebogen der Tiroler Tumbenzeitung
- Montag, 9. Oktober 2017 @ 10:03
Abgesehen von sinnentleerten Wahlplakaten mit Leuten, die ein Brett vor dem Kopf haben in Form von verkehrten Texten, von einem Menschen, der mit stechendem Reptilienblick irgendwo in die blaubraune Zukunft schaut. Abgesehen von wochenlanger Mediendauerberieselung und Einseifung und Statements à la Münchhausen seitens der PolitikerInnen, nun der absolute Höhepunkt der Wahlinfos in der Tiroler Tumbenzeitung: Der persönliche Fragebogen an die Kandidaten der highest six. Hilfe, wo ist das Mausloch, in das man schlüpfen kann vor lauter Scham ob soviel Peinlichkeit und Dummheit. Was ist schlimmer: die depperten Fragen oder ihre dementsprechenden Antworten? Das Wahlvolk ist nun immerhin bestens informiert über Pilzens Vorliebe für Birne. Dagegen beißt Lunacek lieber in den (sauren) Apfel. Und was trinkt Kurz am Liebsten? Weißwein. Im Gegensatz zu Kern, der steht natürlich auf Roten (eher Rosé). Und so gehts weiter. Eine ganze Seite lang, wie zB diese erhellende Frage: "Manchmal hat man Lust auf etwas Hochprozentiges: Whisky oder Schnaps?" Soviel Schnaps kann man gar nicht kippen, um diesen Blödsinn zu verdauen..... Sylvia Dürr

KPÖ PLUS hat am Freitag mit einer Aktion auf das immer teurere Wohnen aufmerksam gemacht. Alleine im letzten Jahr stiegen die Mieten laut Verbraucherpreisindex um 3,8%. „Viele Menschen zahlen oft bereits mehr als ein Drittel ihres Einkommen für die Miete, nicht wenige sogar mehr als die Hälfte. Gerade für junge Leute wird der Weg zum ersten eigenen Zuhause immer schwieriger, aufgrund von hohen Maklergebühren, Kautionen und steigenden Mietpreisen,“ stellt Josef Stingl, Tiroler Spitzenkandidat von KPÖ PLUS, fest.
Zustimmung von ungewöhnlicher Seite erhält der neue Innsbrucker Bischof Hermann Glettler. Die Tiroler KPÖ begrüßt seine Aussagen zum aktuellen Ausländer_innenwahlkampf der drei „führenden Parteien“.
Nachdem Mittwoch der Innsbrucker Stadtsenat das sogenannte „Schlafverbot“ beschlossen hat und es heute dem Gemeinderat vorliegt, verurteilt KPÖ PLUS diese Sündenbockpolitik zu Lasten der Ärmsten der Armen. „Wir verstehen das Schlafverbot als ein weiteres Armutszeugnis seitens Christine Oppitz-Plörers. Die Bürgermeisterin darf sich mit dieser Aktion nicht vor der menschenfeindlichen Inhalten der Freiheitlichen verneigen,“ so Josef Stingl, Spitzenkandidat von KPÖ PLUS in Tirol.