Für ein solidarisches Tirol
- Samstag, 16. M�rz 2013 @ 07:19
Roland Steixner: „Die KPÖ hat die Überwindung der neoliberalen Ausplünderungspolitik zum Ziel!“
„Die KPÖ hat in acht der neun Wahlkreise ihre Kandidatur eingereicht. Nur in Landeck können wir nicht kandidieren“, gab gestern der KPÖ-Wahlkampfkoordinator Josef Stingl bekannt. Die Hürde 'Unterstützungsunterschriften' sei lt. Stingl ohne riesigen Finanz-Background schier unmöglich: „Mit einem Wahlkampfbudget von 6.000 Euro (und davon nimmt das Land für's Einreichen der Kreiswahlvorschläge fast die Hälfte) sind bezahlte UnterschriftenkeilerInnen oder notarielle Beglaubigungen nicht leistbar. Zusätzlich führten ungesetzliche Prügel zu einem Zeitverlust. Beispielsweise wurde in der Gemeinde Tarrenz unseren UnterstützerInnen (mit der Begründung 'der Bürgermeister ist nicht da') die Gemeindebestätigung auf der Unterstützungserklärung verweigert.“


Als linker Kontrapunkt zu den etablierten Landtagsparteien und der Liste Stronach will die KPÖ bei der Tiroler Landtagswahl am 28. April 2013 landesweit mit einer auch für Nichtmitglieder offenen Liste antreten. Die Wahlerfolge in Krems und Graz ermutigen uns dabei und zeigen auch, dass Potenzial für eine Linkspartei durchaus vorhanden ist.
von Roland Steixner