Angefüttert! Vollgefressen!
- Freitag, 24. Februar 2012 @ 15:28
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Stingl: "Als ersten Umverteilungsschritt gegen die enormen Mietpreise für sozialen Wohnbau nutzen
"Als Riesenchance für sozialen Wohnbau", bezeichnet Josef Stingl, Spitzenkandidat der Tiroler KPÖ-Landesliste, den Absprung der privaten Kaufinteressenten des neun Hektar großen Haller Kasernenareals. "Denn, wir sprechen uns für die Nutzung der freiwerdenden Kasernengelände für die Errichtung von günstigen Wohnungen aus. Im Programm der künftigen Bundesregierung soll daher verankert werden, dass der Bund leerstehende Kasernengrundstücke den Gemeinden zu günstigen Bedingungen zur Verfügung stellt. Dort sollten - wenn notwendig mit Hilfe des Landes - Gemeindewohnungen errichtet werden, um den Bedarf an leistbarem Wohnraum mindestens teilweise zu decken."
Stingl: Viele „Untertilliachs“ sollen Weg ins Parlament ebnen
Am 28. September 2008 findet die vorverlegte Nationalratswahl statt. Die KPÖ will auch bei dieser Wahl wieder als linke Alternative zu den etablierten Parlamentsparteien kandidieren. Während den Parlamentsparteien für ihre Kandidatur die Unterschrift von drei Abgeordneten genügt, müssen alle nicht im Nationalrat vertretenen Parteien bundesweit 2.600 (davon in Tirol 200) Unterstützungserklärungen aufbringen um überhaupt auf dem Stimmzettel zu stehen.
Das beste Ergebnis nach Stimmen seit 1956 konnte die KPÖ bei der Landtagswahl in Tirol am 8. Juni 2008 verzeichnen, bei der sie erstmals seit 1961 wieder flächendeckend in allen neun Wahlkreisen angetreten war.