Was nicht sein soll, darf eben nicht sein!
- Donnerstag, 21. August 2008 @ 08:00
«Was nicht sein soll (KommunistInnen geben Themen vor und sind dabei auch noch erfolgreich), darf eben nicht sein!» denkt sich offensichtlich Tirols Medienlandschaft. Die KPÖ/GLB-Initiative wurde während der Einleitungsphase, bei der Einbringung, während der Eintragungswoche und jetzt auch bei der Umsetzung von den Medien „weitgehend runtergelassen“. Presseaussendungen und LeserInnenbriefe zum Volksbegehren landeten meist nur den Weg in die „Redaktions-Rundordner“.
Aber was soll`s – der Regress für Pflegekosten in Pflegeheimen gehört bald im siebenten Bundesland, in Tirol, der Vergangenheit an. Derzeit zahlen die TirolerInnen für die Unterbringung von Angehörigen in Pflegeheimen immerhin rund 15 Millionen Euro pro Jahr. Vielleicht schaffen es Platter und Reheis nochmals über ihren Schatten zu springen: Denn „die nächste Baustelle ist die Sozialhilfe“ und da müsse die Rückzahlungspflicht ebenfalls weg, meinte dieser Tage die Grüne Sozialsprecherin und LAbg. Christine Baur. Recht hat sie, und wir haben zu Gunsten der Betroffenen auch kein Problem damit, wenn nach der hundertprozentigen Umsetzung unseres Volksbegehrens wieder auf die Berichterstattung über unsere Volksbegehrensinitiative „vergessen“ wird.
Links zu einigen nicht veröffentlichten LeserInnenbriefen:
http://imzoom.info/article.php/20080818113636122
http://imzoom.info/article.php/20080810175426561
http://imzoom.info/article.php/20080226163913222
