
Traurig aber wahr, dass in diesem Land immer an der falschen Stelle
gespart oder gestrichen wird, sei es in der Bildung, zB an der Uni mit der
famosen Idee der Wiedereinführung von Studiengebühren, sei es nun bei der
Streichung von Deutschkursen für Migrantinnen. AsylwerberInnen sollen
weggesperrt werden, zu Beginn ihres Aufenthalts und am Ende, vor der
Abschiebung. Dazwischen sollen sie sich gefälligst "integrieren", gescheit
deutsch lernen, was natürlich auch sinnvoll wäre. Nun wird eben diese Förderung
gestrichen. Besonders Frauen trifft es hart. Sich einbeziehen und anständig
leben in einem fremden Land ohne fundierte Sprachkenntnisse ist kaum möglich. Das wissen natürlich auch die RotstiftpolitikerInnen. Aber denen ist dies
völlig egal, Widersprüchlichkeit hin oder her. Die xenophobe Lobby ist
scheinbar stärker als jeder gute Wille zur menschenwürdigen Integration. Es
lebe die europäische Arroganz und Ignoranz!!
Sylvia Dürr, KPÖ-Tirol