KPÖ legte zu - Freude kommt trotzdem nicht auf
- Dienstag, 17. April 2012 @ 15:11
Ein weiteres Indiz für diesen Rechtsrutsch ist für Stingl das negative Wahlergebnis der ebenfalls schwarz gefärbten Liste „Für Innsbruck“ von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer! Sie hatte sich nämlich vor der Wahl entschieden gegen eine Koalition mit der FPÖ ausgesprochen! ...und die WählerInnen „dankten“ ihr dies mit einem Minus von 5,9 Prozent!“
Kopfschüttelnd zeigt sich KPÖ-Kandidat Stingl auch über den inhaltsleeren und banalen Wahlkampf seiner politischen MitbewerberInnen Links der Mitte: „Da braucht sich niemand mehr über diesen 50prozentigen Wählerschwund wundern! Genauso wenig darüber, dass die gesichtslose "Nullprogramm"-Partei der Tiroler Piraten ohne viel Aufwand 3,8 Prozent des Protestpotentials für sich gewinnen konnte. Sie wurde nämlich hauptsächlich über die wochenlange, tägliche Medienpräsenz ihrer deutschen und österreichischen Namensvettern - also ohne eigenes Zutun- ins werbewirksame öffentliche Rampenlicht gerückt!“
„Wenn die Berge wüssten, was sich da unten im Tal so alles abspielt, würden sie sich nur beschämt abwenden“, meint Stingl. Er habe daher gestern den Talkessel Innsbruck verlassen, und seinen Hauptwohnsitz ins einige Kilometer von Innsbruck entfernte Axams verlegt. An seine politischen MitbewerberInnen gerichtet meint er abschließend: „Freut euch nicht zu früh! Ich werde sicher nicht meinen Kopf in den Sand stecken!“
