Schwammige Antwort
- Dienstag, 3. April 2018 @ 06:11
Willkommen bei KPÖ Tirol (Alte Website - Archiv seit Juli 2022) Freitag, 1. Juli 2022 @ 19:17
Nach Durchsicht des Wohnungsprogrammes der SPÖ-Innsbruck stelle ich fest, dass es viele Forderungen enthält, die durchaus unterstützenswert sind. Bei den Slogans, die die SPÖ plakatiert, könnte der Eindruck entstehen, dass die SPÖ wesentliche Forderungen, die die KPÖ bei vergangenen Wahlgängen vertreten hat, abgeschrieben hat.
http://www.wernerboote.com/cms/werner...atside=178
Die Landtagswahl liegt schon einige Wochen zurück. Eine schwarz-grüne Koalition steht fest. Vielleicht gehörst Du zu jenen, die am Wahltag über das Nichtfinden der KPÖ überrascht war. Das undemokratische Wahlrecht mit über 800 notwendigen Unterstützer_innen, das Sammeln in der Weihnachtszeit und der intensive Nationalratswahlkampf waren die Ursachen für den Nichtantritt bei der Tiroler Landtagswahl. Auch bei der Innsbrucker Gemeinderatswahl wird die KPÖ nicht direkt – aber indirekt am Stimmzettel zu finden sein.
Erst eins dann zwei dann drei dann vier
Die Alternative Liste Innsbruck“ (ALI) hat sich für die Gemeinderatswahl am 22. April in der Tiroler Landeshauptstadt den Gemeinderatseinzug als Minimalziel gesteckt. „Wir freuen uns natürlich auch über sieben Mandate, aber wir müssen realistisch bleiben“, sagt Spitzenkandidat der Liste, Mesut Onay. Neben dem Ex-Grünen Onay findet sich auf dem zweiten Listenplatz Tirols Piratin Irene Labner und auf Platz drei, die in einem Jugendzentrum arbeitende 23jährige Diren Cakmak. Oder, auf Platz fünf den „leistbaren Wohnraum-Wanderprediger“ und KPÖler Roland Steixner…
Mittlerweile wird die Forderung nach Mietobergrenzen auch von SPÖ und Grünen in Wahlkämpfen offensiv vertreten. Und das zu Recht. Allerdings wird bei der Diskussion über die hohen Mietkosten gern vergessen, dass es bereits einen Mietkostendeckel gibt, der aber genau das Gegenteil von dem tut, was ein Mietkostendeckel eigentlich sollte.
Wie im Science Fiction Zombiefilm mit Bruce Willis: In der reichen Krupp und Thyssen Stadt mutieren Ausländer, die an die Futtertafel wollen, zu Zombies, weil ihnen Essen in Essen verweigert wird. Ein Hauen und ein Stechen um den besten Platz in der Schlange mit "maßlosen Ansprüchen" (??). Das geht nun gar nicht. Da muss deutsche Ordnung ran. Deshalb dürfen sich nur noch weiße, alte, junge Einheimische am reichgedeckten Reste- Bananen-und Gurkentisch laben. Und sollen froh ob dieser Brosamen sein, die ihnen zugeteilt werden. Die übrig geblieben sind. Danke, liebes deutsches Vaterland! Die Realität ist zynischer als jedes Endzeitepos. Dort gibts wenigstens gar nichts mehr.