Jubelstimmung bei den Sozialdemokrat_innen,…
- Sonntag, 15. Oktober 2017 @ 09:48
… in der letzten Nationalratssitzung dieser Legislaturperiode wurde noch die – wenn auch mit langen Übergangsbestimmungen – rechtliche Gleichstellung von Arbeiter_innen und Angestellten beschlossen.… in der letzten Nationalratssitzung dieser Legislaturperiode wurde noch die Übernahme der Internatskosten für Lehrlinge durch die Unternehmer_innen beschlossen.
… in der letzten Nationalratssitzung dieser Legislaturperiode wurde noch die Abschaffung der Anrechnung des Partner_inneneinkommens bei der Notstandshilfe.

Nach dem spontanen montägigen Wahlkampftermin von der KPÖ PLUS Listenzweiten Flora Petrik in Innsbruck war am Mittwoch der KPÖ PLUS Bundesspitzenkandidat Mirko Messner in der Tiroler Landeshauptstadt zu Gast. Er meinte bei der Diskussionsveranstaltung im Treibhaus: "Es gibt in Österreich rund 140.000 Dollarmillionär_innen und bis zu zwei Millionen Armutsgefährdete, die im aktuellen Wahlkampf weitgehendst keine Rolle spielen. Der Wahlkampf dreht sich um `kurze´ Bewegungen, Spasskandidaturen, und die Sozialdemokratie schaut nur verblüfft zu weil ihr die Felle dahinschwimmen."
KPÖ PLUS hat am Freitag mit einer Aktion auf das immer teurere Wohnen aufmerksam gemacht. Alleine im letzten Jahr stiegen die Mieten laut Verbraucherpreisindex um 3,8%. „Viele Menschen zahlen oft bereits mehr als ein Drittel ihres Einkommen für die Miete, nicht wenige sogar mehr als die Hälfte. Gerade für junge Leute wird der Weg zum ersten eigenen Zuhause immer schwieriger, aufgrund von hohen Maklergebühren, Kautionen und steigenden Mietpreisen,“ stellt Josef Stingl, Tiroler Spitzenkandidat von KPÖ PLUS, fest.
Zustimmung von ungewöhnlicher Seite erhält der neue Innsbrucker Bischof Hermann Glettler. Die Tiroler KPÖ begrüßt seine Aussagen zum aktuellen Ausländer_innenwahlkampf der drei „führenden Parteien“.
Nachdem Mittwoch der Innsbrucker Stadtsenat das sogenannte „Schlafverbot“ beschlossen hat und es heute dem Gemeinderat vorliegt, verurteilt KPÖ PLUS diese Sündenbockpolitik zu Lasten der Ärmsten der Armen. „Wir verstehen das Schlafverbot als ein weiteres Armutszeugnis seitens Christine Oppitz-Plörers. Die Bürgermeisterin darf sich mit dieser Aktion nicht vor der menschenfeindlichen Inhalten der Freiheitlichen verneigen,“ so Josef Stingl, Spitzenkandidat von KPÖ PLUS in Tirol.